Brief von Fuad aus Athen (28.01)

Ich Grüße euch alle, liebe Glaubensgeschwister! Ich wünsche euch alles Gute in diesem neuen Jahr, möge jeder von euch seinen Beitrag für das Werk Gottes ausführen, weil Gott selbst seinen Erlösungsplan für uns ausgeführt hat! Habt ihr Träume, möchte jemand noch etwas für Gott tun? In diesem Jahr gibt uns der Herr eine weitere Chance, Ihn in jeder Situation und in verschiedenen Diensten zu verherrlichen. Vielen Dank für eure Unterstützung unter allen Umständen und den Dienst für das Reich Gottes.
Hier in Griechenland entwickeln sich die Ereignisse auf unterschiedliche Weise, und je nach Situation, müssen wir unseren Dienst anpassen. Ich bin dankbar, dass Gott trotz dieser Probleme uns geholfen hat, Wege zu finden, mit Häftlingen zu kommunizieren, und dass diese ebenfalls den Wunsch haben, die heiligen Schriften zu studieren und Gemeinschaft zu pflegen. Ich habe die Möglichkeit, mit allen Häftlingen persönlich zu sprechen und auch Gruppenunterrichte zu geben. Wir warten darauf, größere Reisen durch das Land machen zu dürfen, um Gefängnisse in verschiedenen Städten besuchen zu können. Wenn die nächtliche Ausgangssperre aufgehoben wird, wird es auch möglich sein, Abendgottesdienste unter Obdachlosen und Drogenabhängigen durchzuführen, und was noch sehr wichtig ist – Gespräche mit Frauen mit geringer sozialer Verantwortung zu führen, denn diese Menschen brauchen ganz besonders die Gute Nachrichten über den Herrn Jesus. Gott sei Dank, wir haben einen Internetportal und sind in der Lage, darüber Besprechungen abzuhalten und das Wort Gottes online zu analysieren.
Wir beten für eine Reparaturmöglichkeit in unseren Wohnräumen, damit wir dort den obdachlosen Brüdern eine Unterkunft bieten könnten, d.h. Menschen welche aus der Haft entlassen werden und noch keine feste Bleibe haben; sowie für einen Raum für Treffen in kleinen Gruppen. Die Reparaturen konnten noch nicht beginnen, da in der Quarantäne es nicht erlaubt ist, sich frei zu bewegen und Dinge in Geschäften zu kaufen, aber wir glauben, dass wir bald die Möglichkeit haben werden, unseren Plan umzusetzen. Wir haben eine russisch sprechende Gemeinde gebeten, uns zu helfen, mindestens sechs Monate lang die Miete unserer Räumlichkeiten zu bezahlen, es sind etwa 100 Quadratmeter für 150 Euro pro Monat. Jetzt warten wir auf eine Antwort und beten darum, dass die Finanzen für die Einrichtung dieses Raumes gefunden werden. Ich bin sicher, dass es Christen geben wird, die unsere Notlage erkennen und darauf reagieren, an diesem Projekt teilzunehmen. Deshalb beten wir für die russisch sprechenden Gemeinden in Amerika. In unserer Gemeinschaft russischsprachiger Christen werden immer Gebete für Ihre Gemeinde erhoben. Wir danken unserem Herrn Jesus für eure Hilfe bei den oben genannten Bedürfnissen und für die Familien, die von euch Nahrungsmittelhilfe erhalten. Möge der Herr uns alle segnen, Gottes Segen für euch, wir sehen uns wieder bei der Verkündigung des Evangeliums!